Bericht vom Dreh

Hallo zusammen und allen vielen Dank!

Nachdem wir (von Euch!) 7.542,94 US-Dollar (nach Gebühren) und 1.017,70 Euro sowie viele gute Ratschläge erhalten haben, haben wir am Wochenende vom 10. bis 13. Mai gedreht! Und dank der vielen guten Ideen haben wir jetzt nicht nur Material für einen, sondern für vier Werbespots.

Eine Panne, und jetzt: wohin mit der Rauchbombe?

Ich hatte das Glück, bei diesen vier Tagen Dreh dabei zu sein und als absoluter Filmneuling einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Die ersten Probleme wurden dabei bereits vor Drehbeginn gelöst: sieben Schauspieler innerhalb kürzester Zeit so zu koordinieren, dass sich alle am selben Wochenende treffen, war nicht leicht. Am Wochenende gab es dann auch nur einen einzigen Drehtag, an dem wirklich alle Schauspielerinnen und Schauspieler einmal gemeinsam am Set waren. Dementsprechend eng war der Drehplan (die „Shotlist“), und sobald irgendeine Einstellung mal etwas länger dauerte, stand unsere Produzentin Miriam Rixen hinter uns mit den Worten: „Wir hängen schon acht Minuten!“

Doch diese Hänger konnten wir immer wieder ausgleichen, obwohl wir zwischendurch meist den Drehort (die „Location“) gewechselt haben: gedreht haben wir in Bonn, Troisdorf, Düsseldorf und in Köln. Jeder Wechsel hieß natürlich: abbauen, packen, Autos beladen, wieder entladen, aufbauen. Zwei Wagen waren alleine mit Technik vollgepackt, ein weiterer mit Requisiten, ein vierter mit Verpflegung: immerhin wollte neben den Schauspielern eine neunköpfige Crew versorgt werden.

Ich war eigentlich nur als Go-Spiel-Aufbauer vor Ort, aber natürlich ging man zur Hand, wo immer jemand gebraucht wurde. Da wurden Requisiten aufgebaut, der Boxsack musste abgeklebt werden, und die Regenmaschine brauchte sowieso mehrere Leute, bis sie irgendwann in Betrieb war. Scheinwerfer wurden zerlegt und wieder zusammengesetzt (ihr wisst schon, die Redheads, die 2-KWs, die Softboxen) und dann mit Folien bespannt („CTB“, „CTO“ oder „Frost“, je nach Ausleuchtung). Es grenzt an ein Wunder, dass zwischendurch sogar noch Leute Zeit und Lust hatten, um: Go zu lernen!

Ein Stell-dich-ein in der Sonne.

Eine Sache hätte vielleicht noch besser funktionieren können: unserem Aufruf nach Statisten wurde zwar tatsächlich gefolgt (vielen Dank an alle, die da waren!), aber es war noch Luft nach oben, so dass mehr als nur einmal Teile der Crew im Hörsaal oder im Café platznehmen durften. Trotzdem: wir haben alles Material, was wir brauchen, und vieles darüber hinaus, nicht nur für die eigentlichen Spots, sondern auch für Poster und das ein oder andere Extra, das wir unseren Unterstützern versprochen haben. Ein paar Bilder gibt es natürlich auch, dank Dennis Madaus, der den Dreh mit seiner „Making-Of“-Kamera unermüdlich begleitet hat. Wir freuen uns darauf, die fertigen Spots im Sommer der Allgemeinheit vorzustellen!

Bis dahin halten wir euch natürlich hier auf dem Laufenden!

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